Archive for April, 2009

Schnelles Geld, schneller Sex

Egal wo man sich im Internet bewegt, auf 2 Themen stößt man ständig: Sex und das schnelle Geld. Die meisten Webseiten gibt es zum 1. Thema. Kein Markt ist so groß im Internet wie das Geschäft mit der Liebe. Dicht gefolgt von einem weiteren esentiellen Bedürfnis: das liebe Geld.

Man findet Seiten über den schnellen Reichtum, arbeiten von zu Hause aus, richtiges investieren, die ultimative Geldformel und vieles mehr. Ich habe mich in den letzten Wochen ein bisschen mit dem Thema “Internetinvestments” auseinandergesetzt.

Abgesehen von den Anlagen die man auch bei jeder Bank bekommt, findet man Investments die einem auf den ersten Blick das scheinbar wirklich schnelle Geld bringen. Da werden Renditen von mehreren Prozent am Tag versprochen. Forex und Futures sollen die wundersame Geldvermehrung bringen und das alles noch garantiert von Seiten die nicht einmal ein Impressum haben. Da sollte man doch stutzig werden. Denkste ….

Millionen werden hier wirklich investiert. Also nicht wirklich aber sie wechseln zumindest den Besitzer. Noch schnellerer Reichtum kommt wenn man die Programme die den Geldsegen bringen weiterempfiehlt. Spätestens jetzt sollten die Alarmglocken läuten. Immer noch nicht?

Nein, Millionen werden hier Jahr für Jahr verbraten. Die Seiten werden Offshore über anonyme Server gehostet und am Ende steckt doch keiner dahinter. Die neuen Investoren bezahlen die Gewinne der Alten – genauso wie unser Pensionssystem, handelt es sich hier um ein Ponzi Schema (nach Charles Ponzi, auch bekannt als Pyramidensystem).

Gibt es denn noch gute, stabile Anlagen mit hohen Gewinnerwartungen? Wie sieht es in Zeiten der Krise aus? Wohin mit den letzten Ersparnissen wenn überhaupt noch etwas da ist?

Es wird Zeit endlich umzudenken, das System kennenzulernen und es zu verstehen. Dann ergeben sich von heute auf morgen ganz neue Möglichkeiten die wirklich was bringen.

Richard die Jungfrau

geht nicht - gibts nichtWas der Mann angreift wird zu Gold. So sieht es jetzt wieder bei Richard Branson, CEO von Virgin aus. Bereits seit Jahrzehnten gehört er zu den erfolgreichsten Managern der Welt. Aus dem nichts hat er eine Fluglinie aufgebaut die als Billigflieger auf Langstrecken den Großen die Kunden wegschnappt.

Vor ein paar Wochen ist er in ein neues Metier gestoßen. Die Formel 1. In den USA immer noch ein unbekannter Markt verhilft dem Erfolgsmanager zu einem weiteren Durchbruch in Europa und Asien.
Vor dem ersten Rennen der Saison stand das Brawn Team noch ohne Sponsor da. Ein kurzer Anruf bei Branson genügte und das Virginlogo zierte das Auto. Resultat: 1. Platz. Am vergangenen Wochenende dann das nächste Rennen und schon wieder Rang 1.

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